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Reihe: Sauna Teil 2 – Richtiges Saunieren

Wie sauniert man richtig?

Nachdem wir im letzten Artikel unserer Reihe (warum in die Sauna) gesehen haben, welche positiven Auswirkungen Saunieren auf unsere Gesundheit haben kann, schauen wir uns in diesem Artikel an, was man beachten muss, damit das Schwitzen auch richtig gesund ist. Es gibt nämlich einige Regeln, die man unbedingt beachten sollte. Alles sollte damit beginnen, dass Sie am Tag, an dem Sie in die Sauna gehen, über den Tag verteilt bewusst mehr trinken sollen, um auf den Flüssigkeitsverlust in der Sauna vorbereitet zu sein. Am besten richten Sie sich eine extra Flasche Wasser oder Schorle her.Auf Alkohol sollten Sie besser verzichten, der entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit. In der Sauna angekommen, geht es dann ans Ausziehen. Legen Sie auch Ihren Schmuck ab, denn Metall wird in der Sauna höllisch heiß. Für die Brille gibt es in guten Saunas spezielle Fächer vor der Saunakabine. Von Kontaktlinsen wird von Augenärzten häufig abgeraten. Vor dem ersten Saunagang sollten Sie

unbedingt duschen. Das hat einerseits hygienische Gründe, andererseits dient es dazu, den Fettfilm und Kosmetikrückstände auf der Haut abzuwaschen, um das Schwitzen nicht unnötig zu verzögern. Nach dem Duschen bitte gründlich abtrocknen. Sie können neben einem Handtuch auch eine Bürste verwenden, um sich trocken zu bürsten. Trocknen Sie sich nicht mit dem Saunatuch ab, um zu vermeiden, dass unnötig Feuchtigkeit in die Saunakabine gelangt. Jetzt sind Sie bereit, für den ersten Saunagang. Nehmen Sie nur Ihr Saunatuch mit in die Kabine. Badesandalen werden häufig nicht geduldet. Nun geht es daran, sich den richtigen Platz auszusuchen. Als Anfänger sollten Sie sich die mittlere Bank aussuchen. Warum als Anfänger gleich die mittlere Bank? Als Anfänger ist es besser kurz aber dafür richtig heiß zu Saunieren. Auf der untersten, zu kühlen Bank bleibt Ihnen verwehrt, was die Sauna bewirken kann. Wenn genug Platz vorhanden ist, dann legen Sie sich auf den Rücken oder auf den Bauch. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Haut das Holz nicht direkt berührt. Wenn die Kabine zu voll ist und ein hinlegen nicht möglich, dann setzten Sie sich mit angezogenen Beinen hin. Als Anfänger sollten Sie zwischen 8 und 10 Minuten in der Kabine bleiben. Mit etwas mehr Übung können Sie dann auf 15 Minuten erhöhen. Wichtig ist aber, dass Sie immer auf Ihr Gefühl hören. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie halten es nicht mehr aus, sollten Sie die Sauna auf jeden Fall verlassen. Konnten Sie einen Liegeplatz ergattern, sollten Sie sich vor dem Aufstehen unbedingt hinsetzen und dabei die Beine anziehen. Dies bringt den Kreislauf wieder in Schwung und bereitet ihn auf das Aufstehen vor. Nun geht es ans Abkühlen. Seien Sie bitte sehr gründlich dabei, ansonsten bleibt der wohltuende Effekt der Sauna aus. Zuerst sollten Sie an die frische Luft. Wichtig dabei ist, dass Sie sich nicht gleich wieder hinsetzen oder einfach nur stehen bleiben. Sie sollten sich in der frischen Luft bewegen. Wenn Sie beginnen zu frösteln, beginnen Sie mit der Abkühlung mit Wasser. Vor Sie sich ins Tauchbecken wagen ist Duschen angesagt. Leiden Sie an Bluthochdruck, verzichten Sie bitte auf das Tauchbecken. In unserem nächsten Artikel werden wir uns genauer damit befassen. Auf keinen Fall sollten Sie mit lauwarmem Wasser duschen. Auch auf das Schwimmbad zum Abkühlen sollten Sie verzichten. Durch den Hitzereiz in der Sauna wird die Haut sehr stark durchblutet. Im Schwimmbad benötigen aber die Muskeln viel Blut. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, kann der Körper sich nicht richtig abkühlen. In sehr warmen Schwimmbädern kann es sogar zu einem Kreislaufkollaps kommen. Damit Saunieren den gewünschten Effekt hat, muss der Körper einem deutlichen Hitze- und Kältereiz ausgesetzt werden. Sie werden sehen, die eiskalte Dusche lohnt sich. Die Entspannung danach ist umso größer. Nach dem Abkühlen, das warme Fußbad nicht vergessen. Nun können Sie sich gleich an den nächsten Saunagang wagen, oder Sie gönnen sich etwas Ruhe. Nach dem letzten Saunagang empfiehlt sich eine Nachruhe von 30 Minuten und länger. Bis demnächst mit den Thema “Sauna bei Blutdruckstörungen”.

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